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Da eine Frau die sich Geisha nennen darf, eine lange Ausbildung absolvieren muss, ist es nahezu ausgeschlossen, einer sehr jungen Geisha zu begegnen. Traditionell werden Geishas schon im jungen Alter von der Familie in Japan in eine Ausbildung gegeben, damit sie als junge Frau diese Ausbildung absolviert hat und ihrer Aufgabe als Unterhaltungs- und Tischdame nachkommen kann. Oftmals werden die Dienste einer Geisha als Prostituierte missverstanden. Die Aufgaben einer ausgebildeten Begleitdame sind jedoch völlig anderer Natur. Auch in Deutschland entschließen sich zunehmend junge Mädchen, die ehrenwerte und verantwortungsvolle Rolle einer Geisha zu übernehmen. |
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Moderne Geishas in Deutschland.
Die jungen Frauen, die sich zu einem Leben als Begleitung für Männer entschlossen haben müssen auch in Deutschland höchsten Ansprüchen genügen.
Als diskrete Partnerinnen für gesellschaftliche Veranstaltungen, bei Geschäftsessen, oder auch als Begleitung für aufregendes Nachtleben haben sie
dafür Sorge zu tragen, dass den zu begleitenden Männern die "professionelle Begleitung" nicht angemerkt wird. Vielmehr ist den Männern
daran gelegen, ihre Begleitung als eine "natürliche Begleitung" wirken zu lassen. Besonders bei gesellschaftlichen Geschäftsterminen
ist eine Begleitung obligatorisch - eine "erkennbare" professionelle Begleitung aber keinesfalls erwünscht.
Kultivierte und gebildete junge Frauen als Begleiterinnen
Die jungen Frauen, die sich diesem schwierigen Weg entschieden haben müssen verschiedene Fremdsprachen beherrschen, über eine ausgezeichnete
Allgemeinbildung und Erziehung verfügen. Sie müssen sich Niveauvoll unterhalten können, Stil, Eleganz und Einfühlungsvermögen ihr Eigen nennen können.
Die jungen Begleitdamen die sich in Deutschland als Geisha bezeichnen, sind deutscher, kroatischer, tschechischer und russischer Herkunft. Auch junge Frauen aus
Afrika oder Südamerika arbeiten als Geisha in Deutschland.